Der Zugweg des Bonner Faschingsumzugs am Rosenmontag

Dafür, dass die Rheinländer so faschingsverrückt sind, sind die offiziellen Informationen zum Bonner Faschingsumzug am Rosenmontag recht spärlich gesät. Der Zugweg des Oberdorfer Gaudiwurms lässt sich schneller finden als der des Bonner Zugs! Von letzterem gibt es offenbar lediglich eine pixelige Grafik auf kamele.de, dem Faschingsportal des General-Anzeigers.

Da muss man doch was machen.

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Flutlicht

Dummerweise geht die Sonne abends unter, und mit ihr verschwindet auch das Tageslicht: Es wird ganz schön finster. Möchte man nach Sonnenuntergang noch Sport treiben, ist eine Lichtquelle meist recht praktisch. Oft gibt es spezielle Lokalitäten, in denen man dank unter der Decke angebrachten Lampen unabhängig von der Beleuchtungssituation im Freien der Lieblingsbeschäftigung nachgehen kann, etwa dem Billiard- oder Tennisspiel oder dem Schwimmsport.

Raumintensivere Sportarten wie das Fußballspiel oder der Skisport empfinden die Indoor-Variante allerdings oft nur als suboptimale Lösung. Für diese Teile der Sport treibenden der Bevölkerung ist es ein Segen: Das Flutlicht.

Der Skihang kann durch die Anbringung von Flutlichtscheinwerfern länger am Tag genutzt werden, und das insbesondere in den kälteren Abend-/Nachtstunden, wenn der Schnee kälter und besser zu befahren ist.

Eine Besonderheit gibt es allerdings beim Skihang-Flutlicht, wenn man es mit anderen Sportstätten vergleicht. Insbesondere Ballspielende bewegen sich während des Spiels meist in viele verschiedene Richtungen. Beim Skisport hingegen geht es eher selten bergauf, sondern meist bergab. Die Flutlichtanlagen können deshalb so platziert werden, dass sie primär hangabwärts strahlen und die Skifahrenden nicht blenden.

Der Werbeeffekt ist auch nicht zu vernachlässigen. Derart beleuchtete Skihänge sind noch kilometerweit zu sehen.

Und die Anwohner freuen sich auch – sparen sie sich doch bis 21:30 Uhr die Kosten für die Beleuchtung der südwärts gelegenen Räume im Haus.

Grell, so ein Skihang, gell.

CC to the rescue

Letzte Woche beschwerte ich mich über die Urheberrechtsanspruchserkennung auf YouTube und Twitch.

Anscheinend hat sich dieses Problem inzwischen gelöst. War auch total einfach.

Kevin MacLeod bietet auf incompetech.com eine Fülle an Musikstücken unter Creative Commons: By Attribution 3.0 an. Die habe ich heruntergeladen.

In einer kleinen Datenbank habe ich für jeden Titel die zugehörige Lizenzinformation hinterlegt.

Der VLC Media Player ward dann mit diesen Stücken befüllt und auf Zufallswiedergabe gestellt. Außerdem ward das Webinterface aktiviert.

Im Webinterface des VLC gibt es eine interessante Datei: status.xml. Aus ihr lässt sich der Titel des aktuell gespielten Stücks auslesen.

Ein Python-Skript ruft diese status.xml also regelmäßig ab, extrahiert den Titel des aktuellen Stücks, entnimmt die Lizenzinformationen aus der Datenbank und schreibt sie in eine einfache Textdatei, sobald ein neues Stück beginnt. Außerdem wird der Name des Stücks mit Zeitstempel in einer Logdatei gespeichert.

Open Broadcaster Software (OBS), was ich zum Streamen benutze, liest den Text ebenso regelmäßig aus der ersten Datei aus und zeigt ihn neben einer selbst gemalten Note an.

All dies nochmal übersichtlich aufgemalt.

Aus der Logdatei lässt sich im Nachhinein die Übersicht über die verwendeten Stücke für den YouTube-Upload erstellen.

Diesmal haben weder Twitch noch YouTube Teile gemutet. Ein Hoch auf Kevin MacLeod und CC-BY!