Baustellen-verkehr

Auf der Drachenfelsstraße, so ziemlich genau ungefähr an dieser Stelle, steht ein Straßenschild. Jenes hier:

Das ist aus mehreren Gründen bemerkenswert:

  • Baustellen sind üblicherweise als zeitlich beschränkte Attraktion geplant. Warum sollte man ein fest installiertes Straßenschild aufstellen, um vor dem Verkehr einer vorübergehenden Einrichtung zu warnen?
  • Das Schild ist schon ziemlich bemost, die Schrauben sind verrostet. Das muss ja eine sehr alte Baustelle sein.
  • Der Pfahl hingegen sieht ziemlich neu aus. Wer schraubt ein altes Schild mit alten Schrauben an einen neuen Pfahl?

Zuschriften bitte in eine Plastiktüte eingeschweißt an das Schild hängen.

PS: Wer möchte, kann sich ein baugleiches Schild auch unter dem Namen „Zusatzzeichen 2131“ im Internet bestellen und an eine Zimmertür hängen.

Stadt – Land

Ich stamme ja aus einer eher ländlichen Gegend. Dort ist es so: Hinter dem Neubaugebiet beginnt die Wildnis. Also, in der Regel keine „wilde“ Wildnis – eher eine von Land- und Forstwirtschaft geprägte, auf der man immerhin über Feldwege oder Trampelpfade wandern kann. Manchmal hat man sogar Handyempfang.

In der Stadt findet man auch gelegentlich solche Stellen, an denen man mit dem Waldweg alleine ist. Wenn man an der falschen Stelle durch die Bäume lugt, entdeckt man speziell in Bonn allerdings den Post-Tower.

Und dann gibt es da in Stadtwäldern noch einen subtilen Unterschied.

Nicht so subtil, das Bild, geb ich zu.

Endlich reich!

Aus der beliebten Reihe „Zemantek recherchiert“, heute: Wie reicht kann man mit der Mensa-Card des Studierendenwerks werden?

Das Studierendenwerk Bonn bietet in seinen Mensen die Bezahlung mit der hauseigenen „Mensa-Card“ an. Die Mensa-Card ist eine Chipkarte der Machart „Mifare Classic“ und ist in allen Mensen sowie am Infopunkt des Studierendenwerks in der Mensa Nassestraße erhältlich. Sie kann neben der Bezahlung in den Mensen auch noch zur Bezahlung in den Waschkellern der Studierendenwohnheime genutzt werden.

An Aufladeautomaten lässt sich die Mensa-Card mit Geldscheinen aufladen. Wird mindestens ein Zehn-Euro-Schein eingeschoben, so legt das Studierendenwerk nochmal 3 % des Aufladebetrags als Bonus obendrauf. Das macht bei 10 € Aufladung also 30 ct zusätzlich.

Bei Rückgabe der Mensa-Card an einer Mensakasse werden der Restbetrag und das Kartenpfand wieder erstattet.

Findige Studierende bemerkten schon früh, dass sich mit der Mensa-Card verzögerungsfrei 3 % Rendite generieren lassen. Doch wie weit kann man das treiben? Getestet und dokumentiert wurde dies meines Wissens noch nicht. Bis jetzt!
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