Filme zu Barcodes!

Eine simple Idee: Man nehme einen Film, ermittle die durchschnittliche Farbe jedes Frames, lege diese Farben hintereinander, ziehe das Ganze etwas in die Höhe und voilá: Kunst.

Eine derart simple Idee können wir auch selbst umsetzen!

Zunächst basteln wir ein kurzes Python-Script, welches einen Film in ein Streifenmuster umwandelt:

#! /usr/bin/python3

import imageio
import numpy
import argparse


def main():
    parser = argparse.ArgumentParser(description='Convert a video into bars of colour.')
    parser.add_argument('video', help='The video file to process')
    parser.add_argument('image', help='The output image file name')
    parser.add_argument('--height', type=int, default=600, help='The height of the resulting image')

    args = parser.parse_args()

    reader = imageio.get_reader(args.video, 'ffmpeg')

    colours = []

    for i, im in enumerate(reader):
        print("Processing frame {}".format(i))
        colours.append(numpy.mean(im, axis=(0, 1)))

    resultpicture = numpy.repeat(numpy.array([colours]), args.height, axis=0)

    imageio.imwrite(args.image, resultpicture)


if __name__ == '__main__':
    main()

Hernach können wir das Bild noch ins gewünschte Endformat quetschen:

convert -resize 600x200! image.png image-resized.png

Und fertig!

Zu Anschauungszwecken habe ich mir mal ein paar Youtube-Videos genommen und in Barcode-Form gegossen. Ein Klick auf das Bild bringt euch zum zugehörigen Youtube-Video. Vielleicht erratet ihr es aber auch bereits vom draufsehen?1 Am interessantesten finde ich persönlich ja das letzte Bild.

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

Filme zu Barcodes!

  1. Wahrscheinlich nicht.

Heidi gewinnt, aber Kim fängt den Schnatz

Neben all den ESC-Events war ja noch das Finale von Germany’s next Topmodel by Heidi Klum. Die passende Gelegenheit, all die gesammelten Bauchbindendaten etwas auszuwerten.

Beginnen wir mit den Teams: Welches Team bekommt wie oft eine Bauchbinde?

teams-balken teams-flaechen

Das sieht recht ausgeglichen aus, wenn man bedenkt, dass „Team Thomas“ stets ein leichtes Übergewicht hatte, insbesondere zum Ende der Staffel.

Spannender als die nervigen Teams sind aber natürlich die einzelnen Kandidatinnen, denn nur eine kann Germany’s next Topmodel werden.

Das wird jetzt gleich etwas bunt.

Mehr

Wahlen wie vor 5 Jahren

Wir können uns die kommenden Wahlen zum XXXVIII. Studierendenparlament sparen und einfach das Ergebnis von 2011 recyceln.

Wieso? Daso:

Grund 1: Gleiche Listenzahl

anzahllisten

Die Zahl der zur Wahl antretenden Listen nahm in den vergangenen Jahren fortwährend ab, zur Wahl 2016 haben wir einen sprunghaften Anstieg. Auf den Stand von 2011.

Grund 2: Gleiche Kandidierendenzahl1

anzahlkandidierende

Auch bei der Gesamtzahl der Kandidierenden war die Tendenz in den letzten Jahren klar fallend – zur Wahl 2016 haben wir einen sprunghaften Anstieg. In etwa auf den Stand von 2011.

Grund 3: Gleiche Kandidierendenzahl bei den Listen2

anzahlkandidierendeproliste

Bei den Listen, die zur Wahl des 33. Studierendenparlaments antraten, sind unterschiedliche Trends zu erkennen: Die Kandidierendenzahl von RCDS und LUST geht zurück und erholt sich dann wieder, bei GHG und PHG beobachten wir einen entgegengesetzten Effekt, und einzig die JUSOS hopsen wild auf und ab – alle, um zur Wahl 2016 wieder auf dem Ausgangswert von 2011 zu landen.

Fazit

Ist der Bologna-Knick überwunden? Haben plötzlich wieder mehr Studierende Lust auf Hochschulpolitik? Man weiß es nicht. Was man aber weiß: Wenn auch noch die Wahlbeteiligung von 2011 kopiert wird (17,0 %), reicht das für die beiden Urabstimmungen nicht aus.

  1. Im Rahmen der Messgenauigkeit
  2. Im Rahmen der Messgenauigkeit, gell!